Commodore Markt

Schlagkräftig im direkten Wettbewerb: der neue Commodore

So stellt sich der Gesamtmarkt der oberen Fahrzeugklassen dar:

 

 

 

 

 

Commodore-Markt

Entwicklung der Zulassungs-Anteile der Hauptwettbewerber

(in % der jeweiligen Klassse)



Im Gesamtanteil der GWK zeichnet sich eine horizontale Dreiteilung ab:

GWK-Segment 1:

Exclusive Großwagen


GWK-Segment 2:

Kompakte Großwagen

 


GWK-Segment 3:

Preiswerte Großwagen

 

 

 


Direkt darunter befindet sich bereits die OMK:

 

 

Ganz klar: Der neue Commodore ist im unteren Segment der GWK positioniert. Damit schließt er die Lücke zwischen dem Rekord und Senator/Monza.

Mercedes S-Klasse

BMW 6-er und 7-er -Reihe


Mercedes 250-280 E

BWM 525-528i

Dazu treten Senator und Monza


z.Zt. dominieren hier die  „kleinen" Ford Granada 6-Zylinder-Modelle, daneben Mercedes 200 und 230,

BMW 518 und 520 und einige Import-Modelle.


Hier dominieren unsere Rekord Modelle, gefolgt vor allem von den Audi 100 Modellen und der BMW 3er-Serie.

 

Die Hauptkonkurenten des neuen Commodore sind demnach:

 

1. Ford Granada (2.3l)

2. Audi 100 (5-Zyl.-Vergaser)

3. BMW 520

4. Mercedes 230


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Wer kauft warum?

Die Marktanteile dieser Wettbewerber und deren Entwicklung zeigt Ihnen nebenstehende Tabelle. Dazu ist zu sagen, daß statistisch zwar die Audi 100 5- Zylinder-Modelle zur OMK gezählt werden; mit Sicherheit aber werden sie - schon vom Leistungsangebot und vom Preis her - auf die GWK einwirken.

 

Zusammenfassend kann man sagen: Am unteren Ende der GWK ein volu- menstarkes Segment preis- günstiger 6- Zylinder-Modelle (das übrigens auch als Einstieg in die eigentliche Großwagen-klasse Bedeutung hat).

 

Darüber liegt die Gruppe der prestige- und komfort-orientierten, eher konser-vativen Limousinen, in der zur Zeit noch Mercedes dominiert. Mit diesen Fahr- zeugen konkurriert der Senator; er ist in der Lage, alle hier auftretenden Käufer- wünsche zu erfüllen. Der Monza ist aus- gerichtet auf die sportlich leistungs-starken Fahrzeuge, in erster Linie also BMW.

 

Der Commodore wird zweifellos von diesem starken Image profitieren. Sie werden viele Interessenten haben, die zwar zum Senator tendieren, ihn aber aus naheliegenden, d.h. finanziellen Gründen nicht kaufen können. Und mit dem Commo-dore haben Sie in diesem Bereich der Großwagenklasse ein gewichtiges Angebot:

 

Den komfortablen, leistungsfähigen, geräumigen und laufruhigen 6-Zylinder, der ein optimales Angebot - vor allem im Vergleich zum Wettbewerb - zu einem günstigen Wert/Preis-Verhältnis darstellt.

Mit dem folgenden sollen Sie Hinweise

erhalten,wie die Zielgruppe für den

Commodore aussieht. Diese Hinweise

sollen Sie bei der Suche nach Interes-

senten unterstützen, indem Sie z.B. er-

kennen, wie die Käufer von Fahrzeugen

dieser Größenordnung sozial gestellt

sind.

 

 

 

Erster Anhaltspunkt:  Käufer der

Commodore-Klasse sind überwiegend

Arbeitnehmer. Wenndas allein für Sie

auch nicht so neu ist, so doch vielleicht

die Tatsache, daß immerhin 17% der

Käufer des Commodore-Vormodells

leitende Angestellte sind. Dazu kommen

Beamte in leitenden Stellungen, aber

auch gut bezahlte Facharbeiter.

 

Die Gruppe der Selbständigen ist - im

Vergleich zur Konkurrenz - bisher klein

(4%). Hier werden Sie in Zukunft mit dem

neuen Commodore bessere Chancen

haben -, geben Sie Ihren Interessenten

Gelegenheit, sich von seinen Qualitäten

zu überzeugen. Und geben Sie vor allem

auch den weiblichen Interessenten die

Möglichkeit dazu, denn bisher wurde der

Commodoreim Vergleich z.B. zu Mercedes

mehr von männlichen Kunden gekauft.


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Aus den Tabellen erkennen Sie Alter, Vorbildung und Einkommen. Die Tabellen über Verwendungszweck geben -nach richtiger Qualifizierung -Ihnen auch Ansatzpunkte für Ihre Argumentation. Bisher stand z. B. bei den Commodore-Käufern die Fahrt in den Urlaub an vorrangiger Stelle: Es ist keine Frage, daß im Zusammenhang damit das Innen- und Kofferraumangebot eine Rolle spielt.

 

Befragte Fahrzeugbesitzer (in %) nach


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Die befragten Fahrzeugbesitzer gaben folgende Kaufgründe (in %) -Addition über 100 %, da Mehrfachnennungen

 

 

 

Durch das neue Commodore-Konzept wird das Schwergewicht in Zukunft sicher nicht mehr auf Fahrleistung liegen. Vielmehr wird es sich auf das Raumangebot, Komfort, 6-Zylinder-Laufruhe neben der Wirtschaftlichkeit konzentrieren.


Sehr wichtig für Ihre Aufgabe

ist die Kenntnis der Kaufmotive.

Bisher stand beim Commodore

an erster Stelle das Motiv

"Motor und Fahrleistung". An

zweiter Stelle folgte schon die

Wirtschaftlichkeit: 46 % der

Fahrzeugbesitzer dieser Klasse

geben Wirtschaftlichkeit als

wichtigsten Kaufgrund an.

Ebenso wichtig ist für Sie, daß

z.B. die Mercedes 200- bis 280-

Modelle, wie auch Ford Granada

6-Zylinder, wegen des guten

Innen- und Kofferraumange-

bot gekauft wurden. Müssen

wir lhnen erläutern, warum Sie

gerade auch in diesem Punkt

mit dem neuen Commodore

besonders gute Chancen haben?

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Ein ebenso wichtiges Kapitel ist auch der Vorbesitz dieser Käufergruppe. Wer z.B. vorher einen Mercedes besaß, ist mit Sicherheit gerade mit den für Mercedes typischen Argumenten anzusprechen. Aber nicht nur aus diesem Grunde. Aus den Tabellen sehen Sie, daß bisher fast 70 % der Commodore-Käufer aus der Mittel- und oberen Mittelklasse kamen, dagegen bei Mercedes-Käufern nur 23 %, bei BMW-Käufern nur 40 %. Mit anderen Worten: Der Commodore ist ganz besonders für Aufsteiger - sowohl von Opel- als auch von anderen Modellen - attraktiv. Mercedes-Käufer hatten zu 75 % vorher ein Fahrzeug der GWK. Da 69 % vorher einen Mercedes fuhren,

zeigt die Differenz, daß 6 %

vorher ein GWK-Modell der

Konkurrenz besaßen. Hier

werden Sie mit dem neuen

Commodore (und natürlich auch

mit den Senator- und Monza-

Modellen) gute zusätzliche

Verkaufschancen haben.

 

Von den befragten Fahrzeugbesitzern besaßen vorher folgende Fabrikate (in %):

 

 

Fazit: Wenn Sie Ihren Gesprächspartner kennen, d. h. ihn richtig qualifiziert haben, wird es Ihnen nicht schwerfallen, die richtigen Argumente zu finden -, solche, die überzeugen. Beim neuen Commodore gibt es kein Gebiet, auf dem Sie „passen" müssen:

 

- 6-Zylinder-Fahrkomfort

- Innen- und Kofferraum

- Wirtschaftlichkeit

- Ausstattung 

 

und dazu das sprichwörtlich gute Fahrverhalten, den Fahrkomfort.


Nur, wie gesagt, Ihr Kunde muß es kennenlernen können.


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