Sicherheit

Fest im Griff:

Aktive Sicherheit

Den besonderen Fahreigenschaften des neuen Commodore angepaßt ist auch die Lenkung. Ihre präzise Funk- tion wird erzielt durch das bewährte - und aufwendige - Kugelumlaufsystem mit einer Übersetzung von 22:1 (Als SA gibt es die Servolenkung mit einem Verhältnis von 16:1.)

Besonders wichtig für die Sicherheit des Fahrers ist das aufprallkraft-absorbierende System der Lenksäule, die zu diesem Zweck sehr kurz ausgelegt ist. Jedes der Einzelteile ist eine speziell entwickelte Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit:

 

 - Teleskopierende Lenkspindel

 

 - Gitternetzmantelrohr

 

 - Befestigung des Abreiß-

    schlittens am Querträger

 

 - Lenkrad mit integriertem

    Sicherheitsprallkorb

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Diese Elemente sind das Resultat vieler Berechnungen und Crash-Versuche. Diese Sicherheitslenkung hat sich in der Praxis vielfach bewährt. Der Abreißschlitten verhindert bei einem Auffahrunfall horizontales Eindringen der Lenksäule in den Fahrgastraum. Zur Efhöhung der Griffigkeit und Griffsicherheit ist das Lankrad plyurethanumschäumt.



Komfort

Sicherheit

Wirtschaftlichkeit

und Qualität


Der Aufwand an manueller Lenkkraft hält sich in befriedigen- den Grenzen, die Lenkung ist in ihrer Funktion präzise - gleichzeitig bleibt stets ein sehr guter Fahr- bahnkontakt erhalten.

Durch seine Form und den Poly- urethanbezug mit lederartiger Oberfläche besonders griffsicher und -sympatisch.

 

Die schwarze.lederartige Ober- fläche vermittelt ein sportliches Flair.

 

Besonders günstiges Lenkver- hältnis 22:1 erleichtert das Lenken bei gutem Straßenkontakt. Durch die anatomisch günstige Lenkradposition und -form gute Beherschbarkeit. Sehr leichter Lenkungsrücklauf.

Guter Kontakt zur Straße, daher bessere Reaktion auf Lenk- korrekturen. Leichtgängig, daher geringe Ermüdung. Spurtreuer Lauf bei allen Fahrbahnzuständen.

 

 

 

 

 

Alle internationalen Vorschriften und Anforderungen betreffend Absorption von Aufprallkräften werden durch dieses System weit übererfüllt. Die Stoßenergie wird durch programmierte Deformation abgefangen.

 

Aufprall von Kopf oder Körper auf scharfe Kanden oder Lenkradnabe wird verhindert.

 

Das Maschengittermantelrohr in Zusammenwirken mit dem Teleskopieren der Lenkspindel absorbiert die Aufprallenergie.

 

 

 

 

Die Struktur des Sicherheits-lenkrades mit dem integrierten Prallkorb schützt den Fahrer bei eventuellem Aufprall aus jeder Richtung.

Sehr geringer Wartungsbedarf, da praktisch kein Verschleiß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ausgeklügeltes Sicherheits-system von hoher Wirksamkeit. Praktisch verschleiß- und wartungsfrei.

 

 

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Abgestimmt auf Motorleistung und Fahrwerk ist das Zweikreis-Bremssystem:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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- Großdimensionierter

  9"-Bremskraftverstärker

 

- Vorn Scheibenbremsen mit einer

   großdimensionierten Scheibe, 

   280 mm Ø

- Hinten Trommelbremse mit

  230 mm Ø

- Bremskraftregler im hinteren

   Bremskreis

 

 

- Handbremse mit günstig

   gelegtem Griffhebel wirkt auf

   Hinterachse

- Warnanzeige an der Instru-

   mententafel garantiert ständige

   Kontrolle über Handbremse

   (Gleichzeitig Kupplungs-Kontrol- 

   leuchte)

 

Die Räder sind auf den Naben mittenzentriert, so daß die 5 Bolzen ausschließlich der Befestigung der Felge dienen.

Breitdimensionierte Stahlgürtel-reifen (175 R 14 88 H) übertragen die Antriebskraft respektive die Verzögerungskräfte beim Bremsen bei geringstmöglichem Reibungsverlust und Schlupf auf den Boden. (Als SA auch Stahl- gürtelreifen 195/70 R 14 89 H.)



Komfort

Sicherheit

Wirtschaftlichkeit

und Qualität


Hoher Bedienungskomfort, geringer Kraftaufwand erforderlich, kurzer Pedalweg, gut dosierbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2-Kreis-System

Leicht und schnell erreichbar, hervorragende Wirkung.

 

Stets Gewißheit über Brems-zustand.

 

Ruhiger vibrationsfreier Radlauf.

 

Hoher Abrollkomfort.

Bei Ausfall eines Bremskreises bleibt der andere voll wirksam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feinfühlige Dosierung möglich. Auch in schwierigen Situationen bleibt Kontrolle über den Wagen erhalten.

 

 

 

Feinfühliges Ansprechen, große Wirkung bei geringem Pedaldruck.

 

Optimale Verzögerung durch richtige Verteilung der Bremskräfte auf Worder- und Hinterräder in jeder Situation.

Wartungsfreundlich, bei Reparaturen an Vorderradbremse brauchten Bremssättel nicht von Hydraulik gelöst werden. Entlüften entfällt daher.

 

 

 

 

Kein Fahren mit angezogener Handbremse.

 

 

 

Technisch aufwendige Befestigung, auch dadurch Verschleißminderung.

 

 

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Sicherheit -

das überzeugende Argument

Sicherheit -

das überzeugende Argument

 

Die Forderung nach aktiver und passiver Sicherheit verankert sich immer mehr im Denken der Autokäufer. Deshalb müssen Sie in der Lage sein, Ihren Kunden einen ausreichenden Überblick geben zu können, welche umfassenden Sicherheitsvorkehrungen Opel rings um die herum getroffen hat, -gleich, ob als Fahrer oder Beifahrer.

 

 

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Die folgend geschilderten Vorkehrungen sind Entwickelt unter Berücksichtigung bekannter und bestimmter Unfallarten: Aufprall frontal, von der Seite, von hinten und Überschlag sind die Grundaspekte, unter denen diese Maßnahmen zusammengefaßt sind.



Frontaler Schutz

 

Die Aufprallenergie wird gezielt in programmierte Verformungsarbeit der einzelnen Bauelemente umgewandelt.

 

  • Vorderrahmen mit zunehmender Steiffigkeit und sollfaltstellen; durch besonders günstige Stauchcharakteristik extrem effektiv. (Knautschen um ca. 30% verbessert.)
  • Die entsprechend ausgelegte crashsichere Verschraubung bewirkt, daß Kotflügel und Radgehäuse im Verbund ebenfalls der Absorption dienen.
  • Sollfaltstellen im Gerippe der Morothaube bewirken "gewolltes" Falten beim Unfall, damit Haube nicht in Frontscheibenöffnung eindringen kann.
  • Seitentüren sind in Höhe der Gürtellinie verstärkt, damit die benötigten Stützkräfte sicher nach hinten übertragen werden. Karosserieverformung im Bereich der Türen wird verhindert, damit sich die Türen während des Unfalls nicht und danach leicht öffnen lassen.
  • Verstärkung der A-Säule erhöht die Stabilität der Fahrgastzelle.

Schutz der Insassen im Innenraum

  • Befestigungsstellen der Gurte verstärkt und so angebracht, daß sich für den Schutz optimale Gurtwinkel ergeben. (Darum auch Umlenkarme bei 2-Türern.)
  • Vorgesehene Verformung der Instrumententafel minder Verletzungen beim Aufprall.
  • Die weiter verbesserte Sicherheitslenkung - umschäumtes Lenkrad mit Prallkorb, Lenungsschlitten an Stirnwand abreißbar befestigt, faltbares Mantelrohr, teleskopierende Spindel - mindert oder schaltet viele Unfallfolgen aus:

    Körper wird durch Prallkorb und Maschengittermantel-rohr gezielt sanft aufgefangen. Verformungen von unten werden durch die Teleskop-spindel wirksam kompensiert.
  • Innenspiegel auswerfbar befestigt.
  • Vorderes Dachrahmenprofil abgeflacht und abweisend bei Kopfaufprall.
  • Doppelt wirkendes Haubenschloß mit unabhängigen Sicherheitshaken - in allen Richtungen belastbar.

    Sicherheit auch außen:
  • Außenspiegel wegklappbar.

Seitlicher Schutz

  • Seitenverband als Zugelement ausgebildet, damit sehr effektives Energiemanagement
  • Die Türscharniere sind ausschälsicher auf Zug in Längsrichtung ausgelegt.

    Der elastische, aber feste Zugverbund (Leitplankeneffekt) bleibt erhalten. Die seitliche Festigkeit entsteht im Zusammenwirken von Türen, Pfosten, Scharnieren und Schlössern, die alle in allen Richtungen hoch belastbar sind. Ein selbsttätiges Öffnen bei seitlicher Türverformung bleibt ausgeschlossen.
  • Verstärkung der Türen in Gürtellinie vermindert die Deformation.
  • Das Sicherheitsschloß ist in allen Richtungen belastbar und öffnet sich nicht selbsttätig.

Insassen geschützt durch

 

  • Sicherheitsgurte,
  • gepolsterte Armlehne, mindert Stoßbelastung auf Becken,
  • versenkte Türgriffe, breitflächige Kurbelknöpfe aus Weichplasstik,
  • Dachprofile und gepolsterte Dachspriegel als Abweis- flächen gestaltet, Verletzungsgefahr dadurch wesentlich gemindert.

 

 

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Schutz von hinten

 

Die Festigkeit bzw. die pro- grammierte Verformbarkeit der Heckstruktur baut die Aufprallenergie gezielt ab und mindert die Verzöge-rungsbelastung auf die Insassen.

  • Ebenso wie das Vorderteil kann auch das Heckteil durch seine Struktur im Falle des Aufpralls Energie aufnehmen. Der Tank ist vor direkter Beschädigung geschützt.
  • Durch Verstärkung der Gürtellinie an Türen und Seitenteilen wird die Aufprallkraft nach vom übertragen und die Gefahr der Verformung im Türbereich vermindert.

Schutz der Insassen:

  • Durch Sicherheitsgurte.
  • Hinterer Dachrahmen und der gepolsterte Dach- spriegel sind als Abweis-profile ausgeformt.
  • Die Sitze sind energieabsor-bierend befestigt.
  • Kopfstützen können für Fahr- und Ruhestellung dem Benutzer angepaßt werden.

 

Schutz bei Überschlag

 

Die stabile Zelle fängt die Stoßenergien aus wechseln- den Richtungen ab durch die stabilen

  • A- und B-Säulen und die Stabilisierung des Dach- rahmens und der Dach- spriegel.
  • Senkrechte Griffklappen und vertikale Zugbetätigung des Schlosses verhindem das selbsttätige Entriegeln der Tür bei Aufprall und Verformung. Der seitliche Zugverbund bleibt erhalten.
  • Das Sicherheitsschlofi ist in allen Richtungen hoch belastbar und öffnet sich nicht selbsttatig.

Schutz der Insassen

  • durch Sicherheitsgurte, gepolsterte Annlehnen absorbieren Energie
  • Türinnengriffe und Fenster— kurbeln mindern durch Material und Form Ver- letzungsgefahr,
  • Dachprofile und gepolsterte Dachspriegel als Abweis- flächen gestaltet, Ver- letzungsgefahr dadurch wesentlich gemindert.

 

Gerade die massierte Aufzählung von allen wichtigen Sicherheits-vorkehrungen ist für Ihren
Kunden ein überzeugender
Beweis für eine Konstruktion,
bei der ,,an alles“ gedacht ist.
Auf diese Weise liefern Sie ihm
gleich mehrere Gründe, Ver-
trauen zum neuen Commodore
zu fassen.


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